Turistische Atraktionspunkte - Balvanyos Bäder: Burg Balvanyos, eine der ältesten Burgen der Region, zu Zeiten des Herrschers heiliger Stefan. Bei den archeologischen Ausgrabungen hat man Funde aus der romanischen Zeit gemacht, alte Schlüssel, Keramik. Mann nimmt an das Sie im 11-12 Jahrhundert errichtet wurde. Der mittlere Turm ist der älteste Turm.

 Nach der Konstruktion hat man auch die Innenwände verfolgt, danach die der Aussenwände der Burg. Aus dem strukturierten Gesichtspunkt ist sie in die Klassen der Burgen, mit Innenturm und nichtgeregelten Wänden eingegliedert. Glaubt man einem Schreiben aus dem Jahre 1402 von dem König Sigismund an Apor Peter, so steht das die Burg im 11 Jahrhundert, zu Zeiten des Herrschers heiliger Stefan (1000 – 1038). Seiner Meinung nach, währen die Innenwände im 11, zu Zeiten des Herrschers Bela der IV., im Jahre 1235 die Aussenwände zu Zeiten des Herrschers Ladislau der IV, zwischen 1272 und 1290.

 Das was sicher ist ist der Fakt das im 13 Jahrhundert bereits Eigentum der Familie Apor ist und man glaubt das es ein geschenk des Königs war.
Die gefundenen Keramiken werden vor dem 18 Jahrhundert datiert. Man sagt das in diesem Jahrhundert die Burg nicht bewohnt war.
Damit man zu den Burgruinen gelangt, geht man den Weg über pustia Liga bis an die Bergspitze Mijlociu, danach den Burgenweg. Der Weg ist mit gelben Punkten markiert (Gehzeit 1 Stunde).

Es existieren noch andere turistische Atraktionen. Zum Beispiel können einige Tage damit verbracht werden um die Minen und Höhlen im Bergmassiv des vulkanischen Berges Puciosa zu besuchen. In den meisten Fällen sind diese Höhlen jedoch aus der Arbeit der Menschen entsanden, es waren Resultate der Schwefelminen - Bergarbeiter. 
Gerade in den Jahren 1848 – 1849, zu Revolutionszeiten, hat man von hier das notwendige Material zur Schwarzpulverherstellung (Munition) gewonnen. Die größte Abbaustelle (Mine) ist die Pucioasa din Turia mit einer länge von 14 km, welche in der geografischen Literatur verzeichnet ist. Man kann Sie auch das größte natürliche Schwefelheilbad mit dem größten Dioxidgas- und Karbongasausströmungen Europas bezeichen.

 
Es strömen am Tag ca. 2.000 m³ fast sauberes bioxid und Karbon. Aus diesem Grund übersteigt Sie, die renomierte Mine des Westens: Hund von Napoli. Sie befindet sich auf 1052 Höhenmetern in der Schale des Berges Puciosa.
Die erste ungarische Gasfirma hat diese Ausströmung zum abfüllen von Carbongas in Gasflaschen für ihre Produktion genutzt. Heute ist es ein natürliches Schwefelluftheilbad, die Wände sind bedeckt mit gelbem Schwefel. Tropfen des weniger schwefelhaltigen violetten Wassers sind seit hunderten von Jahren für die Heilung von Augenentzündungen verwendet worden. Das erreichen des unteren Bereiches der Mine (unterhalb des Nivelles der Gase) bedeutet den sicheren Tod.
Als natürlicher Heilfaktor ist er jedoch sehr effizient. Die Konzentration von Bioxid und Carbon ist zwischen 98-99%, die natürliche radioactivität erreicht 1000pCi.

 

In der Schale des Berges findet man mehrere gashaltige Höhlen: pestera Ursului (Mine des Bären), pestera Timsos (Mine Timsos), eine größere Proportion hat die Mine Gylikos. In Annäherung an die letztgenannte entstand der Tagesabbau Madartemeto. Diese ist keine andere als eine Galerie einer Schwefelmine welche Erschöpft ist und wo sich das bioxid und carbon gesammelt hat. Vögel welche rasant fliegen und unter das Niveau des Gases gelangen, fallen Tod herunter. Nicht nur Vögel sondern auch Rehe wurden hier schon aufgefunden.

Zwischen dem Berg Pucioasa und dem Gipfel Mijilociu findet man eine andere Kuriosität der Umgebung: Buffogo. Diese ist ein Sumpf von einem Hektar, reich an Saurem Wasser wo sehr seltene Pflanzen wachsen. 
In den Alten Piscinen strahlt heute Mineralwasser, man kann es herausquellen hören und man kann den karakteristischen Geruch des Vulkangases riechen. Ebenso das Bioxid- und Carbongas. In dieser Zone wächst heute die seltensten Pflanzen: Eriophorum angustifolum, Drosera rotundifolia, Andromeda polifolia, Empetrum nigrum, Ligularia sibirica, in dem Dickicht findet man wiederum seltene Spezies von Fliegen wie z.B. die Fliege: Helodium lanatum, mit Abstammung aus Westeuropa, dies ist die östlichste Zone von Vorkommen solche Arten von Fliegen.


Andere Wanderwege der Umgebung:

• Balvanyos Bäder – Csiszar – Pustia Csoma – Pestera Begyenko – Balvanyos (blaues Kreuz, 5 Stunden)
• Balvanyos Bäder – Quelle Ibolya/Viorele – Burg Balvanyos (gelber Punkt, 1 Stunde)
• Balvanyos- Szemviz – Vitale Bäder (roter Punkt, 1 Stunde)
• Turia – Pestera Pucioasa ( blauer Punkt, 1 ½ Stunden)
• Pestera Gyilkos – Madatemeto – Buffogo – Balvanyos Bäder (blauer Punkt, 5 Stunden)
• Stkt. Anasee (gelbes Kreuz, 3 Stunden)


Auf dem Weg von Târgu Secuiesc (18 km) können wir das Mineralwasser der Mineralquelle Seike probieren, ebenfalls auf diesem Weg (20 km) ist die Transilvania Quelle. Auf der Seite Transilvania-Bäder, neben dem Weg, welcher zur Burg Balvanyos führt, ist die alte berühmte Quelle Ibolya/Viorele. Neben der Quelle ist in den Sommermonaten ein Strand mit kaltem Mineralwasser. In der Zone Csiscar Bäder ist die unübertroffene Quelle Iordan. Hier kommen wir auf dem Weg mit dem blauen Kreuz, welcher im Zentrum der Bäderkolonie beginnt.
Die Quelle befindet sich im Tal des Flüsschens Csiscar. Neben der Hauptstrasse, bei km 22,4, wenn wir den Weg mit dem roten Dreieck weitergehen kommen wir in Szemviz „Apa de Ochi“ (Augenwasser), welches in der popularen Therapie verwendet wird, danach an ein Basin mit violeter Leuchtkraft, wo man Schwefelacid gefunden hat. Diese Tatsache ist eine Kuriosität unserer Natur, und ist fast ein Unikat. Dieses Mineralwassers findet man nur im Tal des Rio Grande und auf der Insel Iava. In der Umgebung ist die Luft so reich an Bioxin- und Karbonvorkommen das sogar an einigen stellen die Vegetation fehlt.

 
Das Tal welches von den Bädern mit den Namen „Oben“ beginnt, nennen die Bewohner „das Tal der Toten“.